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Reiseinfo |
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Im folgenden erhalten Sie Hinweise zu den Fragen, die Sie im Zusammenhang mit Ihrer Reiseplanung beschäftigen mögen. Sollte eine Frage nicht beantwortet sein, so zögern Sie nicht uns zu schreiben - mail@arcosur.de Flüge sind nicht in unseren Preisen enthalten. Auf Wunsch nennen wir Ihnen gerne ein Spezialreisebüro in Ihrer Nähe. Wetter: Brasilien hat verschiedene Klimazonen. Für
die Subtropen (15°-30° südlicher Breite) gilt folgendes:
Im Sommer (Dezember – Februar) ist es am wärmsten (im Durchschnitt
30°C) und zugleich ist Regenzeit. Dies macht Wanderungen und Reiten
schwierig, da der Boden schlammig wird. Die kühlsten Monate sind
August und September. Die Temperaturen können bis auf 13°C nachts
absinken und es kann auch regnen. Die besten Reisemonate sind daher März
– Juli und Oktober und November. Kleidung: Die Brasilianer kleiden sich stets informell. Tagsüber Polo- oder T-shirt, Shorts, Sandalen oder Flip-Flops. Für die Abende in Rio ist für die Frauen ein leichtes, sportliches Sommerkleid, für die Herren Polohemd mit legerer, langer Hose oder Jeans zu empfehlen. Da man immer wieder in klimatisierten Räumen sich aufhält, sollte man einen leichten Pullover dabei haben. Auf keinen Fall braucht man Jackett, Krawatte oder ähnliche formelle Kleidung. Als sehr praktisch hat sich Oberbekleidung aus leichten Kunstfasern erwiesen, die sich abends rasch mit der Hand auswaschen lassen und über Nacht trocknen. Erhältlich in Reiseläden oder vor Ort in Rio. Badesachen nicht vergessen! Eine leichte Kopfbedeckung sollte unbedingt immer dabei sein. Moskitos: gibt es weit weniger als allgemein befürchtet. Wenn, dann kommen sie in Wald- und Sumpfgebieten vor und in aller Regel sind sie nur in der Abenddämmerung aktiv. Autan ist bewährt. In den Gebieten, wo Mücken auftreten, stellen die meisten Pousadas elektrische Apparate zur Vertreibung oder Mückennetze zur Verfügung. Man trägt indes so gut wie nie mehr als drei Stiche am Abend davon. Die Ängste vor Mücken in Südamerika sind total übertrieben! Krankheiten: Es gibt auf unseren Touren nichts, wovor
man Angst haben müßte. Auch Impfungen braucht man keine und
erst recht keine Malaria-Prophylaxe, nicht mal ein Notfallpräparat
(außer Amazonas-Gebiet). Bitte erkundigen Sie sich in jedem Falle
beim Tropeninstitut oder Ihrem Hausarzt. Schlangen, Spinnen, Skorpione: Bekommt man leider nur sehr, sehr selten zu Gesicht. Kriminalität: Insgesamt sind die Brasilianer ein äußerst friedliches, fröhliches und ehrliches Volk. In Rio (und anderen Großstädten) – da gibt es nichts schön zu reden – passieren öfter Überfälle auf der Straße, vorwiegend an der Copacabana, wo alle Touristen untergebracht werden. Nehmen Sie ein Hotel am feineren und schöneren Strand von Ipanema. Hier ist man beinahe so sicher wie in deutschen Großstädten und kann sich frei bewegen. Dennoch gilt stets die Devise: keine Dokumente und Wertsachen unnötigerweise mit sich herumtragen. Wertsachen kann man ohne Probleme im Hotelsafe lassen. Dort sind sie absolut sicher. Armut: Es gibt viel Armut in Brasilien, aber man bekommt sie kaum zu sehen, wenn man sie nicht sucht. Bettler, Straßenkinder, Straßenhändler und dergleichen trifft man nur selten und wenn, dann bedeuten sie in der Regel keine Bedrohung. Geld: Wieviel Geld man braucht, hängt vom Lebensstil
ab. Man kann für 5,- € eine ordentliche Mahlzeit plus Getränk
bekommen. Man kann aber auch ohne Probleme 20,- € ausgeben. Reisepaß: muß mindestens noch ein halbes Jahr gültig sein. Essen: Das Essen ist phantastisch, die Zutaten von vorzüglichem Eigengeschmack ohne Beispiel. Auch das Wasser ist trinkbar. Dennoch: europäische Mägen stoßen hier auf unbekannte Erreger, denen unser Immunsystem nichts entgegenzusetzen hat. Für alle Fälle sollte man ein Medikament (zB Lopedium) und eine Mineralsalzlösung mitnehmen. Versicherungen: Welche Versicherung Sie brauchen oder wollen, bleibt Ihnen überlassen. Für Aktivurlauber empfiehlt sich eine Unfallversicherung. Reiseliteratur: Welcher Reiseführer zu Ihnen paßt, hängt vor allem vom Alter ab. Für jüngere Leute ist der Lonely Planet (englisch) eine gute Wahl, auch wenn dessen neueste Praxis, für Einträge Geld zu verlangen, zu bedauerlichen Einbußen der Objektivität führen dürfte. Wer gerne Informationen in prosaischer Form liest, dem sei der Dumont angeraten. Ein souveränes Werk ist weiterhin der APA Guide (englisch). Telefonieren ist kompliziert in Brasilien. Öffentliche
Telefone sind oft kaputt und Telefonläden gibt es nur in Großstädten.
Für öffentliche Telefone braucht man eine Telefonkarte, die
es bei Straßenhändlern, an Zeitungskiosken und bei der Post
(Correios) gibt. |
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